Falkenberg trauert um Hermann Zeitler

Falkenberg trauert um Hermann Zeitler

Hermann Zeitler, wie ihn jeder kannte. Der bekannte und beliebte Falkenberger verstarb im Alter von 77 Jahren. Zeitler war auch 2. Bürgermeister im Ort. Er hat das Kulturschaffen im Ort maßgeblich mitgeprägt und hinterlässt eine große Lücke. Archivbild: wro
Hermann Zeitler, wie ihn jeder kannte. Der bekannte und beliebte Falkenberger verstarb im Alter von 77 Jahren. Zeitler war auch 2. Bürgermeister im Ort. Er hat das Kulturschaffen im Ort maßgeblich mitgeprägt und hinterlässt eine große Lücke. Archivbild: wro

Falkenberg
26.03.2018

Hermann Zeitler, langjähriger Theaterleiter der „Burgschauspieler“, ist tot. Der Falkenberger, der am 28. April 1941 zur Welt kam, starb nach längerer Krankheit am Sonntag. Nicht nur die Familie, auch die Marktgemeinde Falkenberg und deren Bürger trauern um Hermann Zeitler.

Von 1978 bis 1984 war der Freie Wähler Mitglied des Gemeinderates. 1984 wurde er zum stellvertretenden Bürgermeister gewählt. Das Amt hatte er sechs Jahre lang inne. Von 1990 bis 1996 war Zeitler erneut als Marktrat der Freien Wähler aktiv. Trauer herrscht auch bei den Mitgliedern des Oberpfälzer Waldvereins, wo er im Vorstandsgremium mitwirkte. Bestürzt reagierte zudem die von ihm geleitete Theatergruppe. Vor rund 44 Jahren rief Hermann Zeitler die Bühne, die sich fortan „Burgschauspieler“ nannte, ins Leben. Die von ihm betreute Truppe, die in der Regel im Lindner-Saal auftrat, feierte stets zur Weihnachtszeit große Erfolge. Die Karten waren immer schnell ausverkauft. Das war zum Jubiläum 2009, als man auf 35 Jahre Bestehen zurückblickte, nicht anders. Als besonderes Schmankerl bot man am Fuß der Burg und unter freiem Himmel den „Geisterbräu“. Zeitler, der als Darsteller auch selber auf der Bühne mitwirkte, war zuletzt 2015 in der „Junggesellensteuer“ zu sehen. Im ausverkauften Lindner-Saal ließ er es sich nicht nehmen, zum letzten Mal „seine“ Zuschauer persönlich zu begrüßen. Seitdem wurde es still um ihn. Eine besondere Ehre wurde Zeitler vor acht Jahren zuteil: Für sein 30-jähriges Engagement als Vorsitzender wurde er zum Ehrenvorsitzenden der Falkenberger Feuerwehr ernannt. Die Aussegnung findet am Dienstag, 27. März, um 18 Uhr statt. Sterberosenkranz ist am darauffolgenden Tag um 14 Uhr, anschließend um 14.30 Uhr findet das Requiem in der Falkenberger Sankt-Pankratius-Kirche statt. Im Anschluss Beerdigung.

Onetz.26.03.2018

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