Inhalt 2007

Wir haben uns für die Saison 2007 den bairischen Hiasl auf die Burg Neuhaus geholt. Dabei wollten wir keinesfalls das Leben dieses Volkshelden detailgetreu nachzeichnen. Vielmehr haben wir uns einen Hiasl erschaffen, wie er auch durch die Wälder des Oberpfälzer Waldes gezogen sein könnte. Erzählt wird die Geschichte „unseres Hiasls“ vom „Lissaboner“ in fünf Bildern. Dieser Lissaboner ist ein vagabundierender Bäckergeselle, der es bei seinen Wanderungen bis nach Lissabon gebracht hat.
Und all seine Erinnerungen und Phantasien werden auf der Bühne Gestalt annehmen, bevor sie wieder im Dunkeln der Geschichte verschwinden. All die Wildschützen und Taugenichtse, adelige Herren und edle Damen, Bauern mit ihren zahlreichen Kindern, Wirte und fesche Wirtstöchter, kurfürstliche Jäger mit ihren Schergen und viele andere Zeitgenossen. Allen voran aber der bairische Hiasl, wie er ihn in seiner Erinnerung bewahrt hat. Tollkühn und verwegen, ein Beschützer der Bauern und Armen, mit einem Gerechtigkeitssinn bis zum Fanatismus und einem unbändigem Freiheitsdrang.
Dieser Freiheitsdrang wird ihn am Ende buchstäblich unter die Räder der damaligen Gesetze und in den Tod bringen. Aber vorher wird er mit unserem Lissaboner und all den anderen Spießgesellen aus seiner Räuberbande einige Abenteuer zu bestehen haben.

zurück